Alles ist pataphysisch, obsolet wäre, zu sagen, dass der Film es ebenfalls ist. Dennoch versuchen wir, Filme auf einige Elemente, mit denen (bewusste und unbewusste) Pataphysiker*innen sich seit jeher beschäftigen, hin zu untersuchen.
Derzeit wird an einer Reihe gearbeitet, in der Filme jeglicher Art auf Elemente, die die ´Pataphysik für gewöhnlich (oder ungewöhnlich) umtreibt, hin untersucht werden sollen und zu der unbedingt beigetragen werden darf. Einen ersten Versuch macht das in der dritten Ausgabe der Grünen Kerze befindliche Essay Zeitreisen, Paralleluniversen und Weltuntergang zwischen Liebe und Angst – über die ´Pataphysik von „Donnie Darko“. Die wenigen bereits physisch vorhandenen (und auffindbaren) theoretischen Ansätze zu ´Pataphysik und Film dienen darin als eine Art Grundlage, was aber keinesfalls Voraussetzung ist, sie können im Verlauf der Reihe nur zu gern kritisiert, in Frage gestellt, über den Haufen geworfen oder schlichtweg ignoriert werden. Dieses und noch vieles mehr ist bereits da und wird aus dem Klumpen der Filmanalyse hervorgehen.